St. 08Die Lieser
Mühlen am Fluss: die Lieser als Wasserkraft
Die Lieser trieb jahrhundertelang Mühlen. Über die Mühlen am Weg, ihre Geschichte und die Orte, an denen der Fluss Arbeit leistete.

Die Lieser ist nicht nur ein Wanderweg, sondern auch ein Fluss, der jahrhundertelang Arbeit leistete. Entlang des Weges liegen Mühlen, die das Wasser nutzten, um Korn zu mahlen, Öl zu pressen oder Holz zu sägen. Wer den Lieserpfad geht, sieht die Mühlen am Weg und versteht, dass der Fluss nicht nur Landschaft, sondern auch Wirtschaft war.
Die Mühlen an der Lieser
Entlang der Lieser liegen mehrere Mühlen, die das Wasser nutzten. Die bekannteste ist die Üdersdorfer Mühle, die etwa auf halber Strecke der dritten Etappe liegt. Sie wurde im Mittelalter gebaut und war jahrhundertelang in Betrieb, zuerst als Getreidemühle, später als Sägemühle. Heute ist die Mühle ein Gasthaus und ein beliebter Rastplatz am Weg; hier trifft der Eifelsteig den Lieserpfad.
Weitere Mühlen lagen in Üdersdorf, in Eisenschmitt, in Plein und in Lieser. Die Mühlen sind teilweise noch sichtbar, teilweise nur als Ruinen oder als Gebäude, die heute andere Zwecke erfüllen: Wohnhäuser, Gasthäuser, Scheunen. Wer den Weg geht, sieht sie am Fluss und versteht, warum die Orte dort liegen, wo sie liegen: am Wasser, wo die Kraft war.
Die Üdersdorfer Mühle
Die Üdersdorfer Mühle liegt etwa auf halber Strecke der dritten Etappe und ist einer der bekanntesten Punkte am Weg. Sie wurde im Mittelalter gebaut und war jahrhundertelang in Betrieb. Die Mühle nutzte das Wasser der Lieser, um Korn zu mahlen, und war ein wichtiger Ort für die Region: die Bauern der Umgebung brachten ihr Korn hierher, und die Mühle war ein Treffpunkt.
Heute ist die Mühle ein Gasthaus und ein beliebter Rastplatz. Hier trifft der Eifelsteig, einer der bekanntesten Fernwanderwege Deutschlands, auf den Lieserpfad. Wer die dritte Etappe geht, findet hier die einzige Einkehrmöglichkeit mitten im Tiefental.
Die Geschichte der Mühlen
Die Mühlen an der Lieser wurden im Mittelalter gebaut und waren jahrhundertelang in Betrieb. Sie nutzten das Wasser des Flusses, um Korn zu mahlen, Öl zu pressen oder Holz zu sägen. Die Mühlen waren wichtige Orte für die Region und oft die einzigen Gebäude am Fluss. Wer die Mühlen besitzt, besaß die Wasserkraft, und die Mühlen waren oft Zankapfel zwischen den Herren der umliegenden Burgen.
Die Üdersdorfer Mühle
Die Üdersdorfer Mühle ist die bekannteste Mühle am Lieserpfad. Sie steht am Fluss, hat ein Wasserrad und ist seit Generationen in Familienbesitz. Heute ist sie ein Gasthaus und ein Wanderziel: hier trifft der Eifelsteig den Lieserpfad, und die Mühle ist eine Einkehrmöglichkeit am Weg. Wer hier anhält, sieht das Rad, das sich noch dreht, und den Fluss, der die Mühle einst angetrieben hat.
Die anderen Mühlen
Weiter flussabwärts liegen weitere Mühlen: die Burgsmühle, die Eisenschmittmühle, die Mühle in Wittlich. Jede Mühle hat ihre Geschichte, und jede Mühle ist ein Zeichen dafür, dass die Lieser genutzt wurde. Die Mühlen sind heute teils Gasthäuser, teils Privathäuser, teils Ruinen. Wer den Weg geht, sieht die Mühlen und versteht, dass der Fluss nicht nur Landschaft war, sondern auch Arbeit.
Die Mühlen heute
Heute sind die Mühlen teilweise noch sichtbar, teilweise nur als Ruinen oder als Gebäude, die andere Zwecke erfüllen. Die Üdersdorfer Mühle ist ein Gasthaus und ein Rastplatz. Wer den Weg geht, sieht die Mühlen am Fluss und versteht, dass der Fluss nicht nur Landschaft, sondern auch Wirtschaft war, und dass die Orte dort liegen, wo das Wasser Kraft gab.
Wie eine Wassermühle arbeitet
Eine Wassermühle nutzt das Wasser des Flusses, um ein Rad zu drehen, das den Mühlstein antreibt. Das Wasser wird in einem Mühlbach zur Mühle geführt und fällt auf das Rad; das Rad dreht die Welle, die den Stein dreht. Die Mühlen an der Lieser arbeiteten so über Jahrhunderte, bis Motoren und Strom die Wasserkraft ersetzten. Wer die Mühlen sieht, versteht, warum sie am Fluss stehen mussten.
Die Mühlen als Zeugen der Nutzung
Die Mühlen an der Lieser sind Zeugnis dafür, dass der Fluss jahrhundertelang genutzt wurde. Wo eine Mühle stand, war das Wasser stark genug, um Arbeit zu leisten; wo eine Mühle noch steht, ist der Fluss noch da. Die Mühlen sind die Orte, an denen der Wanderer die Geschichte des Flusses abliest, und sie gehören zum Weg wie die Landschaft selbst.
Gemerkt
- Die Lieser trieb jahrhundertelang Mühlen: Getreide, Öl, Holz.
- Die Üdersdorfer Mühle ist der bekannteste Punkt am Weg und Treffpunkt mit dem Eifelsteig.
- Mühlen lagen in Üdersdorf, Eisenschmitt, Plein und Lieser.
- Die Mühlen erklären, warum die Orte am Fluss liegen: dort war die Kraft.


